Referenzen‎ > ‎

FuturePhoto 2014

Ein Rückblick auf die Future Photo 

Text: Frank Fischer

Fotografen waren: 
Karin Brodowsky, Benjamin Riebolt & Riet Robbi, Dirk Wohlrabe, Dirk Ludwig, Thomas Gessner, Thomas Müller, Frank Fischer, Dirk Ludwig, EMD (Garry Krätz & Heinz Jörg Wurzbacher), Wolfgang Honzeyk

Besonderer Dank geht an: 
Anna Möller, Sandra Kessow,  Dieter Bethke, Frank Fischer, Miloud Rabah - IronMan, Werner, EMD (Heinz-Jörg Wurzbacher & Garry Krätz) und alle LAPP Freunde die das Ganze unterstützt haben. 




Future Photo 2014 


ein Event Adventure Cross Over Workshop


5 Tage und Nächte in den Beelitzer Heilstätten - Ein Bericht von Frank Fischer



           



Wir sind hier noch einen Rückblick auf die FuturePhoto 2014 schuldig. In der letzten Augustwoche war es soweit, Jan Leonardo Wöllert und die FF-Fotoschule machten die Beelitzer Heilstätten unsicher. Bei diesen knappen einwöchigen Cross-Over-Workshops drehte sich alles um die beiden Themen Peoplefotografie und LAPP. Mit insgesamt 3 Dozenten, einer Visa, 2 Assistenten und all2gether 9 Models haben wir es krachen lassen. Am Sonntag sind Jan, Anja und ich (Frank Fischer) bereits Morgens angereist. Als erstes haben wir dann das Männersanatorium Niet- und nagelfest verspaxt. An vielen der Fenster und Türen waren durch Einbruchversuche Öffnungen vorhanden und da wir gern ungestört sein wollten, haben wir in Abstimmung mit dem Eigentümer, dem unser ganz besonderer Dank für die Nutzung der Beelitzer Heilstätten gilt, die Location verschlossen. Einen Raum haben wir zudem ganz besonders verriegelt und mit Schlössern versehen, so dass einige der weniger wichtigen und weniger wertvollen Sachen auch Mal dort gelassen werden konnten. Nachmittags haben wir dann noch das legendäre Himmelbett in der ehemaligen Sporthalle aufgebaut, um anschließend die Teilnehmer im Hotel zu begrüßen.

Das Hotel erwähnen wir hier extra nicht namentlich, um nicht noch Post zu bekommen. Aber wenn man seit einem 3/4 Jahr das gesamte Hotel geblockt hat und dann 2 Zimmer zu wenig zur Verfügung stehen, weil sie anderweitig vergeben wurden und wenn dann der Service auch noch quasi nicht existent ist, dann kann man nur den Kopf schütteln. Wir haben die gesamte Situation aber klären können und haben eine entsprechende Lösung gefunden. Nur soviel, das Hotel in Beelitz mit dem alten Deutschen Vornamen buchen wir sicher nie wieder!
Nach dem Einchecken und der Begrüßung der Teilnehmer hatten wir eine offizielle Führung von über das Gelände gebucht. Hier wurde uns auch geschichtliches zu den Heilstätten Beelitz vermittelt und es war ein guter Start in die Woche. Abends waren wir im Pförtnerhaus essen. Hier ist der Gast noch Gast und die Wirtsleute sind einfach großartig. So machte man in dieser Woche sogar am Ruhetag für uns auf und am Abschlußabend wurde auf unseren telefonischen Wunsch für uns gegrillt – mehr geht nicht!


Am Sonntagabend starteten wir mit den weniger erfahrenen LAPP Fotografen mit einer Einweisung in das Thema LAPP. Die fortgeschrittenen LAPP Fotografen unternahmen erste eigene Projekte. Die Nacht endete irgendwann gegen 4 Uhr Nachts, nur um um 10 Uhr mit dem Frühstück beendet zu sein. Ein Teil der Gruppe startete zudem bereits gegen 11 Uhr mit einer optionalen Gelegenheit zur Peoplefotografie in den Heilstätten, die unsere Visagistin Elena organisiert hatte. In der Manier eines Modelsharings waren so einige Teilnehmer bereits den Tag über beschäftigt. ab 16 Uhr gab es dann wieder offizielles Programm und wir starteten den ersten Aktworkshop. Dieser dauerte insgesamt 6 Stunden und fand in kleiner Gruppe statt. Die 2. Gruppe begann ab 18 Uhr mit einem Peopleworkshop. Jeweils nach dem Abendessen wechselten wir in das Nachbargebäude das Badehaus und machten die Location für die LAPP’er frei. Diese begannen um 21 Uhr ihr Programm. So war jeder nach seinem Gusto versorgt und hatte seinen Spaß.


Dienstag gab es das alltäglich Modelsharing am Vormittag und ab Mittags eine Bildbesprechung der bislang entstandenen Fotos mit Dieter B. der Bildbesprechung und Dieter B, dem Team der fotophonie. Ab 16 Uhr wiederholte sich das Programm des Vortages mit neuer Gruppenkonstellation.


Am Mittwoch, der eigentlich im Zeichen der Party stehen sollte machten wir Dozenten noch eine Sonderschicht, boten noch einmal wechselnde Themen an und machten erneut die Nacht zum Tag. Zuvor grillten wir gemeinsam auf dem Gelände der Heilstätten, tranken das ein oder andere Bierchen und hatten reichlich Fun! Die Ergebnisse der Teilnehmer entwickelten sich aufgrund kleiner Gruppen von 3-4 Teilnehmern rasant weiter und das Team der FuturePhoto war mächtig stolz auf die entstandenen Ergebnisse.

Der letzte Abend stand dann im Zeichen der kompositorischen Lichtkunstfotografie und bildete einen tollen Abschluss der Woche.

Lediglich die Heimfahrt um 4 Uhr nachts fiel mir persönlich dann doch recht schwer und ich war froh im eigenen Bett zu liegen. Der aus der Woche resultierende „Jetlag“ begleitete mich dann auch noch einige Tage. Eines steht nach dieser Mega-Workshopwoche jedenfalls fest. Es gibt eine Wiederholung 2015!


Vielen Dank Frank Fischer für diesen tollen Bericht!

Comments